In Mensch und Pferd gibt es eine natürliche Tendenz, das innere Gleichgewicht zu suchen, um sich darin wiederzufinden, zu erleben und neu zu entdecken.

 Über mich:


Mit drei Jahren durfte ich beim Nachbarbauern meine erste Reiterfahrungen auf Norweger Pferden machen.

Später dann lebte ich auf einem Hof und betreute dort ein Isländer Fohlen, welches ich aufzog, um dann nach einigen Jahren mit ihm die Natur zu erforschen und mich tiefer auf den Kontakt zum Pferd einzulassen.

Mit der klassischen Reitschule hatte ich nur wenig Berührung, lernte sie jedoch in vereinzelten Stunden durch sehr feinfühlige LehrerInnen  schätzen, indem sie mir eine erweiterte Wahrnehmung für den Umgang mit dem Pferd vermittelten.

Meine berufliche Laufbahn wurde geprägt durch mein Interesse an der Natur des Menschen und sein Wachsen:

·         einige Jahre im sonderpädagogischen Studium

·         im diplompädagogischen Studium

·         in der Arbeit mit Kindern im Kinderzirkus

·         in der Arbeit mit alten Menschen

·         in einer ergotherapeutischen Ausbildung

·         und zuletzt in der reittherapeutischen Ausbildung (PIRT).

Immer lag mein Schwerpunkt in der Psychologie des Menschen.

Parallel dazu schlägt seit meiner Jugend mein Herz für den schamanischen Weg d. h. die Kraft der Natur und lässt mich immer wieder in diese Welt eintauchen und mit ihr wachsen.


Über Milan:


Vor fünfzehn Jahren trat Milan, ein polnischer Schimmel-Wallach, in mein Leben. Er war damals zweieinhalb Jahre und forderte von mir eine besondere Betreuung. Gemeinsam sind wir durch Höhen und Tiefen gegangen, in denen er mir ein beständiger, eindeutig fordernder Lehrer wurde, was den Kontakt zu Pferden und mich selber betrifft.

Ich empfinde große Dankbarkeit für das innere Wachstum, dass er mir in den letzten Jahren geschenkt hat. Darin liegt wohl auch die Hauptmotivation, weshalb ich mir wünsche, dass auch andere Menschen dieses Wachsen in Kontakt mit ihm erleben dürfen.

Milan ist von seinem Wesen her ein sehr feinfühliges Pferd, was ihm in der therapeutischen Arbeit zu einem guten "Spiegel" macht. Im Herdenverbund ist er derjenige, der sich immer gerne um die Schwächsten kümmert, oder die, die keiner will

Er liebt Klarheit und Eindeutigkeit und wird nicht müde, Dieses immer wieder auszutesten.


Über Herrn Winzig:



Um auch kleinen Kindern eine angstfreie Therapie zu bieten, arbeite ich seit 2011 mit Herrn Winzig zusammen.


Er ist 11 Jahre alt und ein sehr schlaues, mitfühlendes schönes Shetty. Gerne lässt er sich streicheln und knuddeln, ist geduldig und macht sehr vieles mit.


Er merkt aber auch sehr genau, wenn jemand sich nicht durchsetzen kann, was er dann gerne ausnutzt, um sich seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Fressen, zu widmen.


Präsenz, Eindeutigkeit und Geduld lassen sich sehr gut mit Ihm üben.